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Verein

Die ersten Jahre des jungen Vereins

In seiner ersten Satzung legte die Vorstandschaft den Zweck des Vereins fest:

Hebung der Schießfertigkeit durch den Gebrauch der Kleinkaliberwaffe,
Erweckung eines gesundes Sportgeistes auch im Schießen, Erziehung zur Vorsicht mit dem Umgang von Waffen, Zusammenschluß von Angehörigen aller Kreise zur kameradschaftlichen Ausübung des Schießsportes, Unterstützung und Bestrebung ihn zu einem Volkssport zu machen.

Aufnahmefähig als aktives bzw. passives Mitglied war jeder unbescholtene Deutsche, der das 20. Lebensjahr vollendet hat, als Mitglied der Jugendabteilung im Alter von 17 - 20 Jahren. Die Jugendabteilung hatte weder Sitz noch eine Stimme bei Versammlungen; im übrigen galt für dieselbe die volle Vereinssatzung. Mit dem vollendeten 20. Jahre konnten die Mitglieder der Jugendabteilung auf Antrag als Vollmitglied überschrieben werden. Anträge und Aufnahme waren schriftlich beim Vorstand einzureichen unter Angabe durch wen er zum Beitritt zum Verein aufgefordert worden war. Über die Aufnahme entschied die nächste Mitgliederversammlung. Dieselbe war beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vereinsmitglieder anwesend waren. Waren 5 oder mehr Stimmen dagegen, dann galt das Gesuch als abgelehnt.

Die Aufnahmegebühr betrugt 3 Mark, der monatliche Beitrag belief sich auf 50 Pfg. und war vierteljährlich zu bezahlen. Hinzu kam noch der Beitrag an das Kartell ( für die damaligen Verhältnisse ein hoher Beitrag). Die Finanzierung der Waffen wurde durch Anteilsscheine  in Höhe von je 5 Mark möglich gemacht. Ein Mitglied konnte so viele Anteilsscheine erwerben wie ein Gewehr kostete und somit in den Besitz einer Waffe kommen. Weiterhin war für den Kauf oder die Benutzung einer Waffe ein Waffenpaß Vorschrift.

Als offizielles Vereinslokal hatte man das Gasthaus zum Löwen bestimmt.

Die Aufnahme des August Hill, Bauunternehmer, wurde vom 1. Vorstand eingebracht. August Hill wurde für die gütige Überlassung des Steinbruchs als sogenanntes außerordentliches Mitglied, d.h. ohne Aufnahmegesuch, -gebühr und ohne Beitragszwang, aufgenommen.

Strenge Festlegung für die aktiven Schützen

Es wurde ein monatliches Pflichtschießen eingeführt. Jedes Mitglied mußte mindestens zweimal im Monat zu den festgesetzten Übungstagen erscheinen, ansonsten wurde für das nächste Vierteljahr ein zusätzlicher Beitrag fällig. Wer an zwei aufeinanderfolgenden Monaten die Pflichtübungen nicht erfüllte, schloß sich dadurch selbst aus dem Verein aus. Entschuldigungen wurden nur aus triftigen Gründen anerkannt und es entschiede hierüber endgültig der Schießausschuß.

Neuorientierung

Der Ausschuß beschloß den Austritt aus dem Kartell für Jäger und Sportschießen und den Beitritt zum Bad. Landesverband für Sportbehörde. Maßgebend waren allein die Richtlinien des Landesverbandes vom Verband Bad. Kleinkaliber Vereine.

Am 10. Juni 1925 wurde die Aufnahmeurkunde von sämtlichen anwesenden Mitgliedern unterschrieben.

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